Marken finden darauf bisher nur unzureichende Antworten.
Monday, December 31, 2012
Nicht Medien, sondern unser Verhalten ist sozial.
Marken finden darauf bisher nur unzureichende Antworten.
Saturday, December 26, 2009
Mein Jahr mit Social Media.
Mein Erlebnis von einem Jahr und wie es für mich war: 12 Monate Selbstexperiment mit Social Media. Im vergangenen Winter hab ich entschieden, alle verfügbaren Kanäle auszuprobieren und mir endlich mehr als die businessrelevanten Profile auf Xing oder LinkedIn zuzulegen – ich hab getwittert, gefacebooked und mir einen Blog zugelegt. Um mir ein Bild davon zu machen, was es ist. Was es kann. Wie es sich anfühlt. Und auch, was es mir persönlich bringt. Es war vor allem reichhaltig und ich kann hier nur eine kurze Essenz wiedergeben.
1. Unglaublich viel Neues gelernt.
Über neue Techniken. Über die Möglichkeiten, die sie bieten. Aber auch über die Zeit, die sie auffressen. Und darüber mein gesamtes Media-Verhalten verändern und mein Zeitbudget neu aufteilen. Ich habe viel Zeit beim Recherchieren investiert – aber dabei viel gelernt. Inhaltlich. Technisch. Über mich und mein Tun. Über das, was andere denken. Wie Marken und Menschen sich darstellen. Was sinnvoll und sinnlos ist. Ich kann heute besser verstehen, wie und wo Social Media für Menschen und Marken Sinn macht. Ich kann auch besser verstehen, das es unterschiedliche Nutzertypen auch hier gibt – und ich sicher nur einer bin, der nicht prototypisch für alle ist. Am Ende des Jahres steht ich eher auf der Seite von Sascha Lobo als von Herrn Schirrmacher.
2. „Friends & Followers“ neu interpretiert. On- und offline.
Alte Kontakte neu belebt. Neue Kontakte über gemeinsame berufliche Themen geknüpft – wobei es spannend ist, welche Kreise ein eigener kleiner Blog zieht. Am weitesten weg sind meine brasilianischen und schwedischen Planner-Kollegen – mit denen ich mich zum Thema Strategie austausche: Sichtweisen, Informationen, Studien oder Cases und Links aller Art. Das gilt auch für die Twitterer, denen ich folge – wenn der Content gut ist, bleibe ich bei ihnen – sonst wird der „unfollow“ Button geklickt. Facebook hat mir dieses Jahr als virtuelle Bürokaffeeküche die Möglichkeit für Klatsch fast in Echtzeit geboten. Einige Online-Kontakte sind im echten Leben aufgetaucht. Wir hatten sofort gemeinsame Themen und Dialoge, die wir weitergeführen konnten. Viele Leute treffe ich beim monatlichen likemind-Frühstück. Als Sahnehäubchen sind aus losen neuen Kontakten spannende echte Projekte geworden. So wie Alan Moore von Canvas8 in seinem aktuellen Report und Blogbeitrag dazu von einer “blended reality” spricht, hab auch ich den Eindruck, das Social Media ein normaler Bestandteil des Lebens geworden ist. Es geht nicht um die Technik - sondern um das, was ich - und ganz viele andere Menschen - damit machen können.
3. Teilen macht manche Ideen besser und größer. Und eigene Gedanken klarer.
Mit Twitter, Slideshare und meinem Google Reader, der regelmäßig spannende blog feeds abonniert, bin ich noch schneller über Studien und interessante Fakten gestolpert. Gezieltes Suchen nach Fakten und Infos ist noch leichter geworden. Ich bin in diesem Jahr einmal mehr ein Fan von „creative commons“ geworden – von der Möglichkeit, das geteilte Fakten, Informationen, Präsentationen und Gedanken besser sind als der Wunsch nach Hoheitswissen. Die guten Gedanken setzen sich fort und damit (hoffentlich) durch. Frei nach dem T.S. Elliot Gedanken „talent imitates, genious steals.“.
Meine Gedanken für meinen Blog zu sortieren und aufzuschreiben zeigt mir, was ich denke und wie ich arbeite. Es justiert meine Perspektive, schärft meinen Blick. Mir wird deutlich, welche Themen und Thesen für mich und meine Arbeit stehen. Mit direktem Rückkanal. Zu wissen, das es über 100 Leute gibt, die regelmäßig meinen Blog lesen und in Teilen auch intelligent kommentieren, war ein Ansporn, damit weiter zu machen. Die Rückmeldungen eröffnen jede Menge Möglichkeiten zum direkten weiteren Austausch.
Blog Leser und ihre "Top Ten" Beiträge - guter Indikator, wozu ich vielleicht mehr schreibe. Wie Insight Mining - ob es an der Referenz in der W&V lag?
4. Ein Profil braucht Profilierung – und zwar ständig.
Besonders für kleine Unternehmen oder Freiberufler bietet Social Media alle Möglichkeiten, sich darzustellen – aber stellt auch Ansprüche. Wer nicht prominent ist, muss zumindest interessant sein mit dem was er bloggt oder per Twitter postet. Und zwar kontinuierlich. Das heisst: ständig darüber nachdenken, was es mitteilenswertes zu berichten gibt. Mit einer klaren Vision davon, was für ein Profil man sich aufbauen möchte - bei all seinen Facebook-Friends. Und Twitter-Followern. Das ist manchmal ganz schön anstrengend. Und in manchen Wochen oder Monaten hatte ich weder die Zeit für einen geistreichen Blogbeitrag oder beständige tägliche intelligente Twitter-Statements. Da bin ich dann vielleicht doch irgendwie ein bisschen erschöpft und überfordert wie Herr Schirrmacher.
5. Ein kleines Licht von vielen. Aber es glüht.
Ein Jahr mit Social Media hat mir viel Spaß gemacht. Das schöne am Internet sind die vielen verfügbaren Daten und Statistiken. So lässt sich unglaublich gut Monitoring zum eigenen Online-Verhalten und zur Akzeptanz dessen, was wir tun, generieren. Wenn ich auf meine kleine statistische Sammlung blicke, dann bin ich auch ein bisschen stolz. Das es Menschen gibt, die meinen blog lesenswert finden. Die meine Twitter-Meldungen weiterzwitschern. Mich auf Facebook mit Kommentaren zum Lachen bringen. Auch wenn mir Klout sagt, das ich bei Twitter total „casual“ und „of no influence“ bin.
Für mich war es ein tolles Jahr. Mir ist klar: ich bin ein ganz kleines Nümmerchen im Hantieren mit den digitalen Möglichkeiten. Da gibt’s ganz andere, die da längst Profis sind - und ihren guten Blognamen dann meistbietend verkaufen können.
Für alle, die noch mehr an Statistik zum Thema wollen - Erik Qualmann hat im Sommer in seinem Blog noch eine nette Präsentation mit Facts veröffentlicht. Mitreissend und informativ für all die, die keine Mediajunkies sind...auch wenn hier sicher gilt: Fakten nicht alle ungeprüft glauben ;-)
Wednesday, February 25, 2009
Deutsche Marken im Ge-Twitter?
Der Horizont.net Blog hat das Phänomen in Deutschland bereits vor ein paar Tagen kommentiert. Seit Obamas webgestütztem Wahlkampf kennen auch die Deutschen Twitter – oder doch noch nicht, wie eine Studie von Haffa & Partner zeigt.
Alle englischsprachigen Blogs sind allerdings voll davon – z.B. der Dell Case der in zahlreichen Blogs zitiert wird. Damit ist Twitter längst auch ein Medium, das für Marken immer wichtiger wird. Und laut einer US-Studie auch ein relevantes Medium (Achtung: die Basis sind allerdings nur 240 Twitter-User, die Sorgenfrei und Sukernek befragt haben.)
Was ist Twitter und was kann ich damit machen?
Ganz verkürzt gesagt: "Microblogging Social Network" mit 140 Zeichen – ein bisschen wie SMS an alle bzw. viele, das aber online. Und ganz oft mit einem eingebetteten kurzen Link zu weiteren Inhalten.
Wer zwitschert denn da draußen?
Media Marken: NYTimes, The Guardian – in Deutschland Bild, Bunte und viele andere. Und natürlich Meta-Medien wie der kress report . Sie nutzen das Medium vorwiegend, um Links zu ihren neuesten Nachrichten zu posten und so Traffic auf ihre Seiten zu bringen.
Dann natürlich die ganzen „Celebritiy-Brands“: sie verstehen sich längst selbst als Marke und kommuniziert entsprechend: mit ihrer Twitterpräsenz liefern sie den Klatschblättern nicht nur Input bis hin zum Twit-Pic, sondern leisten die Presse-Arbeit gleich selbst und viel direkter. Sie schaffen es nämlich, echte Intimität zu suggerieren. Denn wie cool ist es, wenn ich von Demi und Ashton die Hundespazier-Bilder persönlich serviert bekomme, oder noch schnell einen Blick auf Bruce Willis im Fernsehsessel werfen kann, ganz privat.
Vom Glitzer zum Content – was läge da näher als die Celebrities auf Unternehmensseite. Denn stellvertretend für ihr Unternehmen und für ihre Marke sind zahlreiche CEOs als Repräsentant unterwegs (ein sehr prominenter ist Richard Branson – wobei der Content eher lau ist). Hier vorn: Technologie- und Retail-Unternehmen – denn für sie kann Twitter eine entscheidende Funktion haben (s. Dell- und Zappos.com) – entweder, weil hier spezielle Deals offeriert werden oder Neuigkeiten an eine Community mit hoher Technikaffinität kommuniziert werden.
Einige Beispiele von Marken, die Twitter heute schon sinnvoll für sich nutzen:
Starbucks, Dell (gleich mit zahlreichen Profilen für die jeweiligen Anliegen), JetBlue oder Zappos.com (US-Online Handel). Weitere Marken, die bei Twitter präsent sind, finden sich u.a. hier Twitter Brand Index , den ich allerdings teilweise sehr veraltet finde.

Deutsche Unternehmen, die twittern: auch hier leider keine aktualisierten Einträge - aber man bekommt einen Eindruck, nach wem man überhaupt suchen kann. Und was der Autor anmerkt: viele Twitter Accounts speisen nur vorhandene Feeds – da steckt also kein Dialog dahinter.
Neben den zahlreichen Medienmarken – bisher wenig spannendes, und das meiste noch mit einer sehr kleinen Anzahl von „Followern“. Einige interessante Beispiele: die alte Tante Deutsche Bahn – mit verschiedenen Accounts, u.a. auch sehr nützlich: Infos zur Verkehrslage, Spreadshirt oder Greenpeace HH .

Wenn die Marke nicht selber twittert, tut es jemand in ihrem Namen. Das eine reine „Präsenzadresse“ der falsche Weg ist, haben zahlreiche Beispiele im letzten Jahr gezeigt: „33 Brands that suck on Twitter“ – noch im August 2008 hatten viele Marken maximal den Account für sich geclaimt – aber das war es auch schon.
Auch jetzt lässt sic
h schnell feststellen: viele Markennamen auf Twitter sind nicht im Besitz der Marke selber. Unter BMW findet sich z.B. an erster Stelle ein junger Amerikaner, dessen Initialen die selben sind. Und noch ein ganzer Haufen mehr – darunter auch einige lokale BMW-Händler. Die Münchner Markeneigentümer sucht man allerdings vergeblich. Dafür das BMW Sauber Formel 1 Team in zweifacher Ausführung - schnell merkt man, wie schwer es ist, die "echten" Marken sofort zu finden.Interessant auch: zu „Mercedes Benz“ findet man einiges, nur nicht die deutschen Autobauer.
Der versteckt sich als Daimler - und das auch erst seit Januar - mit sage und schreibe 2 Posts.Viel spannender da, wie es einige U.S. Automarken machen – vielleicht ja auch für Marken wie Opel.
Vielleicht is das „Nicht dabei sein“ oder auch die Verwendung des eigenen Markennamens durch andere nicht so dramatisch wie beim falschen Dalai Llama oder das Twitter- „Hijacking“ des Britney Spears Accounts – aber doch schade.
Wofür können Marken Twitter einsetzen?
Vielfältig sind die Möglichkeiten: Neuigkeiten zu Marke und Produkt veröffentlichen. Den direkten Dialog mit Kunden suchen und aufrecht halten. So zum Beispiel auch Kundendienst auf neue Art ausprobieren. Spezielle Community-Angebote kommunizieren. Mehr dazu und wer es wie nutzt hat u.a. Ann Smarty dokumentiert, oder auch Jennifer van Grove in ihrem sehr detaillierten Post.
Fallon hat in diesem schönen Chart die Möglichkeiten definiert, wie Marken Twitter nutzen können, welche Funktionen Twitter übernehmen kann:

6 Ways To Play Twitter - und noch ein paar Anmerkungen dazu:
1. Echo Chamber: Release ideas into the wild which Microcast channel providing ricochet and can snowball to a meme.
→ eine Idee auf eine Reise schicken, was auch heisst, das sie so interessant sein muß, das sie weiter gezwitschert wird.
2. Megaphone timely, shortburst info blasts.
→ das, was die meisten Medien dort machen. Einfach nur Links zu Artikeln und weiteren Infos. Sorgt zumindest für Aufmerksamkeit. Aber sollte auch gehaltvoll sein. Nicht jeder will wissen, was es zum Mittagessen in der Kantine gab.
3. Listening Device Glean qualitative feedback from the
natural conversations at the digital watercooler.→ Der Monitor, was über das Unternehmen, die Marke gesprochen wird. Kann man sogar outsourcen. Ein guter Weg, den eigenen qualitativen Research zu ergänzen, Insights zu finden. Vielleicht der erste Schritt, das Medium zumindest passiv zu nutzen.
4. Direct Line Get up close and personal, anytime
→ Intimität schaffen, in dem aus dem eigenen Leben berichtet wird. Beispiel Obama (auf Grund seiner aktuellen Tätikeit nicht mehr twitternd), Stephen Fry und andere – braucht eine Persönlichkeit, zumindest aber eine Person.
5. The Truman Show Micro details and play-by-play updates of your life for the inquiring minds who want to know.
→ auch hier: Persönlichkeit steht im Fokus – benötigt vor allem ein konsequentes, detailliertes Engagement im Medium.
6. Answer Desk. I am here to help you, anytime.
→ Als neue Art und neuen Ort des Kundenservice.
Einige Grundregeln – und das sind bestimmt nicht alle – die für Twitter (und nicht nur für Twitter) gelten:
Social Media braucht soziales Verhalten:
Schliesslich ist es SOCIAL media. In erster Linie wollen hier Menschen mit Menschen kommunizieren - und ebenso höftlich behandelt und angesprochen werden. Sich mit anderen verbinden. Dinge und Informationen teilen. Wenn man nichts Interessantes anzubieten hat, dann hält man lieber die Klappe. Und schreit nicht einfach sinnlos herum. Macht ja auch in der Wirklichkeit wenig Sinn. Es verärgert - und setzt die Marke gleich Meilenweit zurück. Schliesslich ist Twitter "opt-in" - also total freiwillig. Und ich kann jederzeit den "unfollow"-Knopf drücken.
Persönlichkeit sorgt für Intimität:
Ein Prinzip wird deutlich: Auch Twitter braucht Gesich
ter und Menschen, die den Dialog führen. Und damit Vertrauen und Intimität schaffen. Wenn nicht schon der CEO (the CEOs that twitter) dann zumindest ein Mitarbeiter mit einer Passion fürs Unternehmen und social Media gleichzeitig. Personen als Repräsentation von Marken sind leichter ansprechbar als eine „virtuelle“ Marke. Selbst M&Ms hat sich mit MsGreen eine „Persönlichkeit“ bei Twitter zugelegt . Denn wer will schon mit einer Tüte bunter Bonbons sprechen, wenn es auch anders geht.Offenheit sorgt für Glaubwürdigkeit:
Marken sollten sich darüber klar sein, das Medien wie Twitter nicht die 100%ige Kontrolle dessen ermöglichen, was über die Marke gesagt wird. Und genau das sollte auch das Ziel sein – positives und negatives Feedback zuzulassen. Und ggf. darauf einzugehen. Das macht anfassbar und glaubwürdig – und kann helfen, die eigene Kommunikation und Produkte besser zu machen.
Inhalt schafft Dialog:
Inhalte stehen bei Twitter klar über der reinen Anwesenheit: und daher sollte jede Person, jede Marke sich vorher überlegen, wie sie sich sinnvoll einbringen kann in das Medium – und damit tatsächlich eine Konversation eröffnet. ( S. auch Seth Godin It is not about how the brand can use such a tool but rather: what can the brand bring into the game, what is worth to be shared.)
Nicht nur die Reichweite, sondern die Weitergabe zählt:
Schließlich sagt es schon der Name: das „gezwitscher“ steht im Vordergrund. Bei Twitter geht es nicht nur darum, wie groß das eigene „Gefolge“ ist – sondern, wie oft die eigenen Botschaften zitiert werden. (How to retweet – and why it matters).
Der Mashable-Autor Lon S. Cohen hat es in „why brands absolutely do belong on Twitter“ verdeutlicht:
„ Brands have to be more than just faceless organizations online. They need to offer value added content about their brand, industry, sector. ...Brands need to learn to use it wisely by supplying people with content that engages and informs.“
Fazit: nicht für jede Marke ist Twitter eine Notwendigkeit – aber für viele wäre es eine sinnvolle Ergänzung in ihrer Kommunikations-Strategie. Wenn nicht jetzt, dann vielleicht in einer Weile, wenn die Zahl der Nutzer eine sinnvolle Grenze erreicht hat. Siehe Facebook. Wer sich also noch nicht ganz sicher ist, was es mit Twitter und dem Thema Marke auf sich hat, findet hier noch einiges an gehaltvollem Input und Inspiration:
Mehr zum Thema „Marke & Twitter“:Do brands belong on twitter, 40 of the best twitter brands and the people behind them , Brands that tweet . Oder bei Jeremiah Owyiang: der Forrester Analyst hat in seinem Blog analysiert, welche Fehler Marken bei Twitter machen – und wie sie sich mit dem Medium sinnvoll auseinander setzen. Das gilt für jeden, der Twitter sinnvoll nutzen will. Und noch mal hier ganz aktuell. Ausserdem findet sich bei ihm eine super Erklärung zum letzten HP Lab Research zum Thema Twitter und seinen Nutzern. Bei Dawn Foster gibt es eine Art „Handbuch“ für Marken zum Thema Twitter. Oder hier mehr dazu.
Aber warum nicht gleich über eine ganzheitliche Social Media Strategie für die eigene Marke nachdenken? Ein bisschen Input dazu findet sich hier: Oder hier: die Fallstricke für Marken auf Twitter sind wird hier noch einmal deutlich erklärt.
Und die "goldenen Regeln" die WIRED so schön im August 2008 publiziert hat, noch für die Pinwand:
Wednesday, February 11, 2009
Brands & Social Media - how to get it right.

In Germany, TV advertising is declining big time at the moment as Nielsen Media Research data shows for January - but tactial media is on the rise - visibility seems to be generated rather via outdoor (+ 37.9% January 09 vs. 08). Is every brand now getting their share of emotions and involvement online as TV, magazines and cinema ads are declining? There are some often used new marketing terms and "integrated web 2.0" bullshiting talk seems to be all around. I do not believe in the "classic media will die"-theory - as I am personally highly enjoying a night on the couch with classic TV programming or a magazine read on the train. No kindle will change that all too soon. But there is a large quest in search of smart ways to do social media, and there often seems to be a lack of knowledge on how to get it right when turning to the web and its platforms. The good thing about Twitter and the likes: not only do brands use them for their own purposes - a lot of smart people also share a good deal of information on the "how to do it best" for brands with media channels such as Facebook, Twitter or other.
I recently came across three pretty good articles that give good "best practise" examples. Yes, there is the well-known and still cool "will it blend" case in it as well as the recent "Sacrifice a friend for a burger" - but some more that should inspire. The "social media smartest brands" as well as this piece on the "best twitter brands", both on mashable.com will give a great overview, not only for the newbies in this field.
For further detail on how brands really can let go and not try to control content too much: check out Frito-Lays Cheetos that are involving online blogs into their brand. Read more in a recent adage article that describes in good detail what the brand does via blogs. Not neglecting their TV presence and how to work channel specific - as their latest superbowl ad shows.

There is more to follow - I am truly fascinated by this topic as well as by the richness of conversation on it online.
Monday, January 12, 2009
Brand "Me" - part 1: "Executing Me 2.0"

The aspect of "Brand Me" has been going around my mind for a while. When I took seminars on business coaching I got the idea to mix the thoughts on personal development, definition of life objecives, personal ressources, change of believe systems etc with all what I know about branding. This does not simply mean to "pimp your personality" and sell better within the job market. But it should include these issues as well.
I want to share my thoughts on this frequently with you - from defining what differentiates you as a personality and setting your objectives to how to execute and communicate your personal brand. There is some literature on this but to me a lot of this seems a bit stale and old-school.
This will not be "in order" starting with defining your personal core, working out a strategy and then defining comms strategy and the needed channels - I will just put the posts up as I please.
As times are tough and I just stumbled across a nice piece on this I will start with the rather executional part: how to communicate your personal brand using social media.
http://mashable.com/2009/01/05/job-search-secrets/
Dan Schwabel (more by him can be found here: http://personalbrandingbook.com) has summoned the 7 secrets on how to involve social media in communicating your personal brand to find a new job. An issue that a lot of people in advertising and marketing might be facing right now.
And even though we deal with brands all the time it often seems to me that we miss the point to understand ourselves as a brand and integrate technology in communicating it.
Schwabel to me is not the greatest example when it comes to "personal branding" regarding outer appearance (see online video of him) - as I feel he lacks a bit of authenticity in his speech as well as I am not sure what he means by the jacket-and-shirt combination. But he shows great expertise in how to engage the web when launching and supporting your personal brand. This might especially work well in the U.S. or countries that have strongly embraced technology already. But I think a lot of the hints will also work in Germany or Europe in general.







